Mountainbike Tour: Schwarzenberg-Trail

Quelle: www.klettern-und-bouldern.de

350 Höhenmeter Trail am Stück, größtenteils nur für Mountainbiker – das ist der Schwarzenberg Trail. Auch wenn es bergauf zwischendurch sehr steil ist, die Abfahrt mit dem Mountainbike lohnt sich auf jeden Fall. Die 5 Abschnitte bieten auf dem kurzen Stück viel Abwechslung für Mountainbiker. Wenn es geregnet hat, ist vor allem der dritte Teil des Trails richtig schwer. Aber wir wachsen ja mit den Herausforderungen, denen wir uns stellen 😉 Also – viel Spaß!



Anreise

An der Anschlußstelle „Bad Aibing“ fährt man von der A8 ab Richtung Bad Feilnbach. Man folgt der Straße bis nach Bad Feilnbach. Nach dem Ortseingang biegt man in einer abknickenden Vorfahrt (links) nach rechts in den Ort ein. Etwa 200 Meter weiter liegt rechts ein Parkplatz, den man nach 18:00 Uhr kostenlos nutzen kann. Dies ist der Startpunkt.

Rauf

Der erste Abschnitt geht an einem Fluss entlang über eine grobe Schotterstraße im Wald bergan. Danach geht es am Wanderparkplatz zur Tregleralm vorbei und weiter auf der Straße, bis man links auf den Weg Richtung Schwarzenberg einbiegt. Dort folgt man der Teerstraße, die von der Nordwest- über die West- bis zur Südwestseite um den Schwarzenberg führt – und dabei sacksteil bergan geht. Der Untergrund ist aber komplett geteert, wodurch man keine Kraft durch Steine, Unebenheiten und durchdrehende Räder verliert. Das ist auch gut so, denn die Kraft braucht man um die wirklich steilen Zwischenstücke zu machen. Nach etwa 1,5 Stunden erreicht man das Jugendhaus südlich unterm Gipfel. Von hier aus geht es los.

Aber erstmal eine Pause machen, verschnaufen und Kraft für den Trail schöpfen.

Runter

Kurz-Info Schwarzenberg-Trail:

Strecke: 16,34 km
Höhendifferenz: 622 m
Gesamtanstieg: 660 m
Zeit (gesamt): 2,5 Stunden
Durchschn. Steigung: ca. 7%
Maximale Steigung: ca. 15%

Der Trail gliedert sich in 5 Abschnitte, wobei jeder eine eigene Charakteristik hat. Die Abschnitte zwei, drei und vier werden durch das überqueren einer Forststraße voneinander getrennt.

Als erstes geht es über eine Kuhweide. Wenn die Kühe noch nicht auf der Weide stehen – und vor allem noch keine Weidezäune zu überqueren sind – ist dieses Stück richtig schön flowig!

Im Wald fährt man eine Forststraße hinunter. Wobei Forststraße eigentlich zu viel gesagt ist. Hier liegen größere Steinblöcke im Weg oder aber auch Äste von Forstarbeiten. Trotzdem kann man es diesem Teil ganz gut krachen lassen.

Anschließend führt der Trail durch einen steilen Hang, der zusätzlich auch feucht und matschig ist. Parallel zum Trail liegende Wurzeln sorgen für zusätzliche Schwierigkeiten. Für mich ist das immer der schwerste Teil und ich komme mit diesem Stück bis heute nicht richtig gut zurecht.

Der vierte Abschnitt des Trails ist wieder richtig schön zum fahren. Gleich nachdem man über die Forststraße in den Trail eingebogen ist befindet sich auf der linken Seite eine kleine Schanze, ein paar Meter weiter ist rechts ein Baumstumpf, den man schön mitnehmen kann. Später liegt noch ein Baumstamm quer über den Trail… Hier schön laufen lassen – beim ersten Mal hat’s mich hier nämlich geschmissen, weil ich mit den matschigen Reifen über das Holz gerutscht bin.

Jetzt geht es ein kleines Stück über Straße und über einen Feldweg bergab und wieder bergauf, um dann auf den letzten Teil des Trails zu gelangen. Alternativ kann man hier auch hinunter fahren, wo man rauf ist. Ich empfehle trotzdem diese Variante, weil es hier am Schluss nochmal ein paar schöne Serpentinen gibt.

Achtung:  Im Gegensatz zu den vorherigen Abschnitten wird der letzte Teil auch von Wanderern genutzt. Nehmt Rücksicht! Und grundsätzlich: Macht die Augen auf beim runterfahren – es gibt immer wieder die Möglichkeit für einen kleinen Drop oder eine Schanze!

GPS-Track: Schwarzenberg-Trail

Varianten

Diese Mountainbike Tour lässt sich sehr gut mit dem Schlossalm Trail verbinden. Diese Tour hat Maxi auf seinem Blog beschrieben.

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